Rechnungsprogramm für MetallbauTreppe versetzt, Schrott gewogen, zwei Rechnungen, zwei Steuersätze.
Fertigung, Schweißarbeiten und Montage vor Ort als getrennte Stundenpositionen, Stahl und Profile als eigene Zeile, Anfahrt als Pauschale. Dazu die eine Rechnung, die sonst niemand braucht: die über den eigenen Verschnitt, ohne Steuerausweis.
Demo ohne Anmeldung · Deutschland und Österreich · 19,99 € netto im Monat
Das liegt für Metallbauer und Schlosser schon drin.
Nimm den letzten Auftrag aus der Werkstatt und tipp ihn hier ein. Ohne Konto, ohne Anmeldung, nichts wird gespeichert. Die Startpreise sind Vorschläge und lassen sich in jeder Rechnung überschreiben.
Leistungskatalog für Metallbau / Schlosser
Noch keine Position. Oben einfach antippen.
Was hier nicht steht, schreibst du als freie Position dazu: Feuerverzinkung, Pulverbeschichtung, Tortechnik warten, Kernbohrung, Schrott nach Wiegeschein, mit eigenem Text und eigenem Preis.
Montiert und abgenommen. Bleiben drei Schritte.
1 · Werkstatt und Baustelle trennen
Fertigung, Schweißen und Montage bekommen eigene Zeilen, auch wenn der Stundensatz derselbe ist. Der Kunde sieht, wo die Zeit hingegangen ist, und beim Privatkunden zählt für den Steuerabzug nur, was bei ihm vor Ort passiert ist.
2 · Steuersatz je Beleg klären
Privatkunde und Hausverwaltung heißen Regelsteuersatz. Ein Auftraggeber, der selbst nachhaltig Bauleistungen erbringt, heißt 0 % mit Reverse-Charge-Hinweis. Der Schrottverkauf heißt ebenfalls 0 %, aber aus einem ganz anderen Grund.
3 · Weggeben und Geld holen
Das PDF geht vom Handy an den Kunden, bei der Zahlart „Rechnung“ mit GiroCode zum Scannen. Kommt nichts an, legst du im Archiv ein Mahnschreiben nach. Es gibt drei Stufen, Frist und Text stehen schon drin und lassen sich überschreiben.
Was auf keiner anderen Handwerkerrechnung so steht
Dein Abfall hat einen eigenen Paragrafen
Für deine Leistungen gilt die Bauleistungsregel, die jeder Handwerker kennt. Für das, was beim Zuschneiden übrig bleibt, gilt eine völlig andere: Abfälle und Schrott aus Eisen oder Stahl stehen in der Anlage 3 zum Umsatzsteuergesetz, unter der Zolltarifposition 7204. Lieferst du sie an einen unternehmerischen Abnehmer, schuldet er die Steuer, nicht du. Und anders als beim Reverse Charge für Rohmetalle, wo das Gesetz eine Grenze von 5 000 Euro nennt, gibt es hier keinen Mindestbetrag. Das trifft im Handwerk fast nur dich: Späne, Verschnitt und Blechreste sind das Nebenprodukt deiner Fertigung. Ein Dachdecker kommt gelegentlich mit Kupfer oder Zink in dieselbe Anlage, für alle anderen im Katalog ist es kein Thema.
Zwei Rechnungen aus derselben Woche
Gerechnet mit den Positionen aus dem Katalog oben: 18 Stunden Außentreppe fertigen, 5 Stunden Schweißarbeiten, 7 Stunden Montage vor Ort, Material für 890,00 € und die Anfahrtspauschale ergeben 2.910,00 € netto, also 3.462,90 € brutto für einen Privatkunden. Auf Werkstattarbeit entfallen davon 1.520,00 €. Am selben Freitag gehen 340 kg Verschnitt zum Händler, als freie Position mit eigener Einheit, weil der Katalog Material in Stück führt. Zu 0,26 € je Kilo sind das 88,40 €, und auf dieser zweiten Rechnung steht überhaupt kein Steuerbetrag. Nicht weil der Betrag klein ist, sondern weil die Steuerschuld übergeht. An seine Stelle tritt der Satz zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, und den setzt LokalX, sobald du 0 % mit diesem Grund wählst. Welche Angaben in beiden Fällen Pflicht sind →
Wer trotzdem Steuer ausweist, zahlt sie auch
Die Regel dahinter ist unbequem und deshalb wichtig: Wer in einer Rechnung mehr Umsatzsteuer ausweist, als er schuldet, schuldet auch den Mehrbetrag. Beim Reverse Charge sind das die vollen 19 %, die du gar nicht hättest ausweisen dürfen, und dein Kunde darf sie sich trotzdem nicht als Vorsteuer holen. Repariert wird das nicht im alten Beleg, sondern mit einem Storno und einer neuen Rechnung. Genau so arbeitet LokalX, weil eine geschriebene Rechnung nie geändert wird. In Österreich gilt derselbe Ablauf beim Schrott, dort steht er in einer eigenen Verordnung, und die Rechnung braucht zusätzlich die UID-Nummer deines Abnehmers.
Stand: 25. August 2026 · Grundlage: § 13b Abs. 2 Nr. 7 und Abs. 5 Satz 1 UStG mit Anlage 3 lfd. Nr. 8 (Position 7204), § 13b Abs. 2 Nr. 11 UStG mit Anlage 4, § 14a Abs. 5 und § 14c Abs. 1 UStG, Umsatzsteuer-Anwendungserlass Abschn. 13b.2 Abs. 7 Nr. 2 und Abschn. 13b.4 (Verwaltungsauffassung des BMF); Österreich: § 19 Abs. 1d UStG 1994 mit der Schrott-Umsatzsteuerverordnung BGBl. II Nr. 129/2007, § 11 Abs. 1a UStG 1994. Keine Steuerberatung.
Fragen aus der Werkstatt
Ich verkaufe meinen Verschnitt an den Schrotthändler. Mit oder ohne Umsatzsteuer?
Ohne. Abfälle und Schrott aus Eisen oder Stahl stehen in der Anlage 3 zum Umsatzsteuergesetz, und für diese Lieferungen geht die Steuerschuld auf den unternehmerischen Abnehmer über. Auf deiner Rechnung steht deshalb kein Steuerbetrag, dafür der Satz „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. In LokalX wählst du dafür Steuersatz 0 % und denselben Grund wie bei einer Bauleistung an einen Bauunternehmer. Der Hinweissatz kommt automatisch auf das PDF.
Gibt es dafür eine Untergrenze, unter der es normal läuft?
Nein, und das ist der Punkt, den viele mit einer anderen Regel verwechseln. Für Rohmetalle nach der Anlage 4 zum Gesetz gilt ausdrücklich eine Grenze von 5 000 Euro je wirtschaftlichem Vorgang. Für Schrott nach der Anlage 3 steht keine solche Grenze im Gesetz. Auch die kleine Fuhre vom Freitagnachmittag läuft also im Reverse-Charge-Verfahren.
Der Händler schickt mir eine Gutschrift. Muss ich dann überhaupt etwas schreiben?
Meistens nicht. Beim Schrott ist die Gutschrift der übliche Weg: Der Abnehmer rechnet ab, weil erst seine Waage das Gewicht kennt. Sie ist dann die Rechnung, und du schreibst keine zweite dazu, sonst stehen zwei Belege über denselben Umsatz im Raum. Sagen wir es deutlich: LokalX schreibt Rechnungen, keine Gutschriften. Rechnest du ausnahmsweise selbst ab, etwa beim Werkstattnachbarn, der dir die Reste abnimmt, ist das hier eine Rechnung mit einer Position.
Ich habe versehentlich Umsatzsteuer ausgewiesen. Wie schlimm ist das?
Ärgerlich, aber reparierbar. Wer in einer Rechnung mehr Steuer ausweist, als er schuldet, schuldet auch den Mehrbetrag an das Finanzamt, und dein Kunde darf ihn trotzdem nicht als Vorsteuer ziehen. Der Weg zurück führt über einen Storno und eine neue Rechnung, nicht über eine Korrektur im alten Beleg. Genau so arbeitet LokalX: Eine geschriebene Rechnung wird nie geändert. Der Stornobeleg bekommt eine eigene Nummer aus demselben Kreis, beide verweisen aufeinander.
Und wenn ich in Österreich abrechne?
Dieselbe Sache, andere Rechtsgrundlage. Dort steht der Übergang der Steuerschuld beim Schrott in einer eigenen Verordnung, und auch sie kennt keine Betragsgrenze. Zwei Unterschiede solltest du kennen: Auf der österreichischen Rechnung gehört die UID-Nummer des Empfängers dazu, und der Lieferer haftet dort für die Steuer. LokalX richtet sich nach dem Land deines Betriebs, weist bei Österreich die UID statt der Steuernummer aus und rechnet sonst mit 20 %.
Geländer in der Werkstatt gefertigt, dann montiert. Eine Rechnung oder zwei Positionen?
Eine Rechnung, aber getrennte Positionen. Der Katalog trennt Fertigung, Schweißarbeiten und Montage vor Ort bereits, und das lohnt sich aus zwei Gründen. Dein Kunde sieht, wofür die Stunden angefallen sind, statt einer Summe hinterherzufragen. Und wenn ein Privatkunde die Arbeit steuerlich geltend machen will, zählt nur, was bei ihm zu Hause passiert ist. Werkstattarbeit gehört nicht dazu, Montage vor Ort schon.
Ich setze eine Maschine auf ein Fundament, das ich selbst hergestellt habe.
Dann wird aus einer Lieferung möglicherweise eine Bauleistung. Eine Maschine nur auf ein vorhandenes Fundament zu stellen, ist nach dem Umsatzsteuer-Anwendungserlass keine Bauleistung. Stellst du das Fundament oder die Befestigungsvorrichtung vor Ort selbst her, entscheidet, welche Leistung dem Auftrag das Gepräge gibt. Das ist ein Einzelfall und keine Faustregel. Weil der Steuersatz in LokalX je Beleg gilt, klärst du das vor dem Schreiben, nicht mitten in der Positionsliste.
Ich mache Reparaturen für Privatkunden und Aufträge für Baufirmen. Zwei Nummernkreise?
Nein, ein Nummernkreis. Alle Belege laufen fortlaufend durch, egal an wen sie gehen und egal ob mit oder ohne Steuerausweis. Auch der Schrottverkauf und der Stornobeleg ziehen aus demselben Kreis. Das ist gewollt: Eine Lücke in der Nummernfolge ist genau das, wonach eine Prüfung sucht. Auseinanderhalten kannst du die Fälle im Archiv über die Suche und über den Empfänger.
Rechnet LokalX mir Materialgewichte oder Tagespreise für Stahl aus?
Nein. Eine Materialdatenbank, eine Gewichtstabelle und einen Anschluss an den Stahlpreis gibt es hier nicht, und geplant ist auch keiner. Was du eingibst, ist das Ergebnis deiner Kalkulation, in Stunden, Stück oder Kilogramm. Daraus wird ein Beleg mit fortlaufender Nummer, richtig gerechneter Umsatzsteuer und, wenn du willst, einem GiroCode zum Scannen. Brauchst du Kalkulation und Materialwirtschaft unter einem Dach, ist eine Branchenlösung der richtige Weg.
Frag einfach jemanden, der es nutzt.
Hier steht keine Wand aus Bewertungen, sondern ein Betrieb, den du anrufen kannst. Er schreibt seine Rechnungen mit LokalX und sagt dir, was daran gut läuft und was nicht.
„Das Ding funktioniert einfach. Keine Ahnung, warum ich mich so lange mit Word rumgeärgert habe.“
Website ansehen und Kontakt aufnehmen →
Keine Chatbots.
Keine Ticket-Nummern.
Eine Software, die dich bei einer Rückfrage in ein Formular schickt, hilft niemandem. Schreib uns per WhatsApp, es antwortet einer, der das Programm selbst geschrieben hat.
Ansprechpartner: Andreas (Inhaber)
Standort: Bergsiedlung 151, 5531 Eben im Pongau, Österreich
Telefon & WhatsApp: +49 177 3948466
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Die Livedemo läuft ohne Konto und ohne Anmeldung, nichts wird gespeichert. Im eigenen Konto sind die ersten 10 Rechnungen kostenlos, nur E-Mail nötig, keine Frist, keine Kreditkarte.