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Fertige Leistungskataloge

Rechnungsprogramm für TischlerWerkstatt und Baustelle sind zwei Sätze. Und steuerlich zwei Welten.

Anfertigung nach Maß und Montage vor Ort mit eigenen Sätzen, Holzreparatur getrennt davon, Holz und Beschläge als eigene Zeile. Fünf Positionen für den Einbauschrank genauso wie für die Tür, die am Freitag klemmte.

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Dein Katalog, mit deinen Zahlen

Das liegt für Tischler und Schreiner schon drin.

Nimm den letzten Auftrag und tipp die Stunden ein, so wie sie im Werkstattbuch stehen. Ohne Konto, ohne Anmeldung, nichts wird gespeichert. Die Startpreise sind Vorschläge und lassen sich in jeder Rechnung überschreiben.

Leistungskatalog für Tischler / Schreiner

Noch keine Position. Oben einfach antippen.

Für alles, was hier nicht steht, gibt es die freie Position mit eigenem Text: Aufmaß beim Kunden, Oberflächenbehandlung, Türblatt kürzen, Treppe nachziehen, Entsorgung des alten Möbels, mit eigenem Text und eigenem Preis.

Der Ablauf

Möbel steht. Drei Schritte bis zum Beleg.

1 · Zwei Zeilen statt einer

Die Stunden in der Werkstatt auf die eine Position, die Stunden beim Kunden auf die andere. Holz und Beschläge daneben. Wer das trennt, spart sich später die Frage, warum das Finanzamt nichts anerkannt hat.

2 · In den Text schreiben, wo gearbeitet wurde

Ein Feld „außer Haus“ gibt es nicht. Die Kennzeichnung entsteht dadurch, dass du den Positionstext überschreibst: Werkstatt in die eine Zeile, vor Ort in die andere. Zwei Wörter, die für deinen Kunden zählen.

3 · Aufs Konto, nicht in die Hand

Das PDF geht vom Handy an den Kunden, bei der Zahlart „Rechnung“ mit GiroCode. Bar kassiert wäre für seinen Steuerabzug das Ende. Kommt nichts an, holst du dir das Mahnschreiben aus dem Archiv: die Stufe wählst du, Frist und Wortlaut stehen vorbereitet da und lassen sich ändern.

Was auf keiner anderen Handwerkerrechnung so steht

Deine Werkstatt ist nicht der Haushalt deines Kunden

Bei den meisten Gewerken fällt die Arbeit dort an, wo der Kunde wohnt. Bei dir liegt der größere Teil woanders: Der Korpus entsteht in der Halle, die Fronten auch, und beim Kunden steht am Ende nur die Montage. Steuerlich ist das eine harte Kante: Begünstigt ist allein, was im Haushalt erbracht wurde. Das Anwendungsschreiben zu § 35a verlangt deshalb, dass Arbeitskosten für Leistungen außerhalb des Haushalts in der Rechnung gekennzeichnet werden. Im Gesetz stehen nur zwei Bedingungen, eine Rechnung und die Zahlung auf dein Konto. Die Kennzeichnung ist die Nachweisregel der Finanzverwaltung dazu, und sie wirkt genauso hart: Weil dieselbe Anweisung im nächsten Absatz sagt, dass eine Schätzung durch den Steuerpflichtigen nicht zulässig ist, kann dein Kunde nichts mehr reparieren, was auf dem Beleg fehlt.

Was das an einem Einbauschrank ausmacht

Gerechnet mit den Positionen aus dem Katalog oben: 21 Stunden Anfertigung in der Werkstatt für 1.260,00 €, 6 Stunden Einbau in der Wohnung für 330,00 €, Holz und Beschläge für 1.850,00 € und die Anfahrtspauschale ergeben 3.475,00 € netto, also 4.135,25 € brutto. Begünstigt ist davon der Teil, der bei deinem Kunden zu Hause angefallen ist: Montage und Anfahrt, zusammen 365,00 € netto und 434,35 € brutto. Die Umsatzsteuer zählt dabei mit, gerechnet wird auf die Aufwendungen einschließlich Steuer. 20 Prozent davon sind 86,87 €, und mehr als 1.200,00 € im Jahr sind es bei Handwerkerleistungen ohnehin nie. Das ist kein großer Betrag, und deshalb steht er hier. Wer stattdessen eine Zeile „Einbauschrank nach Maß, 3.475,00 €“ schreibt, nimmt seinem Kunden auch diese 86,87 €, und der darf sie sich nicht zurückschätzen. Wie der Arbeitsanteil richtig auf den Beleg kommt →

Die Einbauküche zählt als ein Ding

Arbeitest du für jemanden, der vermietet, wird eine andere Zeile wichtig. Der Bundesfinanzhof hat 2016 seine bisherige Rechtsprechung geändert und entschieden, dass eine vollständig erneuerte Einbauküche mit Spüle, Herd, Möbeln und Elektrogeräten ein einheitliches Wirtschaftsgut ist, das über zehn Jahre abgeschrieben wird. Sofort abziehbarer Erhaltungsaufwand ist sie nicht. Für dich folgt daraus nur eines, aber das zuverlässig: Die Küche gehört als eigener Block mit eigener Summe auf den Beleg. Alles, was du beim selben Auftrag sonst noch gemacht hast, kann anders behandelt werden, und wenn es in derselben Pauschale verschwindet, kann es niemand mehr trennen.

Und was LokalX dabei nicht tut

Es gibt kein Häkchen „außerhalb des Haushalts“ und keinen Schalter, der den Rechnungsbetrag prozentual in Arbeits- und Materialkosten aufteilt. Zulässig wäre eine solche Aufteilung, der Rechnungsaussteller darf sie vornehmen. Nur macht sie hier niemand automatisch für dich. Was das Programm liefert, ist die Struktur: zwei Arbeitspositionen mit zwei Sätzen, Material daneben, Positionstexte frei überschreibbar. Die zwei Wörter, die den Unterschied machen, tippst du selbst.

Stand: 25. August 2026 · Grundlage: § 35a Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 2 und 3 EStG; BMF-Schreiben vom 9. November 2016, BStBl I 2016, 1213, Rdnr. 39 und 40 nebst Anlage 1 in der Fassung des BMF-Schreibens vom 1. September 2021 (Verwaltungsauffassung); BFH-Urteil vom 3. August 2016, IX R 14/15, und BMF-Schreiben vom 16. Mai 2017, BStBl I 2017, 775. Für Österreich: Handwerkerbonus seit 28. Februar 2026 geschlossen. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Fragen aus der Werkstatt

Warum muss ich Werkstatt und Montage getrennt ausweisen?

Weil das Finanzamt beides verschieden behandelt und dein Kunde es nicht selbst auseinandersortieren darf. Das Anwendungsschreiben der Finanzverwaltung zu § 35a sagt, dass Arbeitskosten für Leistungen außerhalb des Haushalts in der Rechnung entsprechend zu kennzeichnen sind. Und es sagt im nächsten Absatz, dass eine Schätzung des Arbeitskostenanteils durch den Steuerpflichtigen nicht zulässig ist. Steht auf deinem Beleg eine einzige Zeile „Einbauschrank nach Maß“, hat dein Kunde nichts, was er einreichen kann. Stehen zwei Zeilen da, hat er es schwarz auf weiß.

Wie viel bringt die Trennung meinem Kunden konkret?

Weniger, als die meisten glauben, und genau deshalb sollte es dastehen. Begünstigt ist, was in seiner Wohnung angefallen ist, also Montage und Anfahrt, nicht die Werkstattstunden und nicht das Material. Gerechnet auf das Beispiel im Abschnitt darüber sind das rund 87 Euro bei einer Rechnung über gut 4.100 Euro brutto. Bei einem Einbauschrank ist der Werkstattanteil eben der größere. Trotzdem gilt: Was nicht ausgewiesen ist, ist weg, und nachträglich aufteilen darf dein Kunde den Beleg nicht.

Darf ich die Arbeitskosten stattdessen als Prozentsatz angeben?

Ja. Das Anwendungsschreiben lässt eine prozentuale Aufteilung des Rechnungsbetrages in Arbeits- und Materialkosten durch den Rechnungsaussteller ausdrücklich zu. Wichtig ist das Wort Rechnungsaussteller: Du darfst das, dein Kunde nicht. LokalX rechnet dir diesen Prozentsatz aber nicht aus. Es kennt keinen Schalter dafür. Wenn du so abrechnen willst, schreibst du die Aufteilung selbst in den Positionstext. Der Weg über zwei getrennte Positionen ist ohnehin der klarere.

Der Kunde ist Vermieter und will die Einbauküche absetzen. Was heißt das für meine Rechnung?

Dass die Küche als eigener Block dastehen sollte. Der Bundesfinanzhof hat 2016 seine Rechtsprechung geändert: Eine komplett erneuerte Einbauküche mit Spüle, Herd, Möbeln und Elektrogeräten ist ein einheitliches Wirtschaftsgut und wird über zehn Jahre abgeschrieben. Sie ist also nicht sofort abziehbar. Wenn du bei derselben Sanierung noch Türen instand setzt oder eine Wandverkleidung baust, gehört das getrennt auf den Beleg, weil es anders behandelt werden kann. Steht alles unter „Umbau Wohnung, pauschal“, kann sein Steuerberater nichts trennen.

Ich hole das alte Fenster ab, arbeite es in der Werkstatt auf und baue es wieder ein.

Dann hast du drei Posten, und nur einer davon ist für deinen Kunden begünstigt. Ausbau und Einbau passieren in seinem Haushalt, das Aufarbeiten dazwischen nicht. Es hilft nichts, dass das Fenster zu seinem Haushalt gehört: Maßgeblich ist, wo die Arbeit stattfindet, nicht wo das Ergebnis landet. Schreib die Fahrt und die Arbeit vor Ort als Montagezeile und das Aufarbeiten als eigene Zeile mit dem Wort Werkstatt im Text. Damit ist gekennzeichnet, was gekennzeichnet werden muss.

Gilt das auch in Österreich?

Nein. Für Arbeitskosten aus Handwerkerleistungen gibt es in Österreich kein Gegenstück zu § 35a, und der Handwerkerbonus ist seit dem 28. Februar 2026 geschlossen. Was es gibt, ist die Öko-Sonderausgabenpauschale für energetische Sanierungen, aber die hängt an einer ausbezahlten Bundesförderung und nicht am Arbeitsanteil auf deiner Rechnung. Für den Einbauschrank hilft sie also nicht. Was bleibt, ist die gewöhnliche Rechnung: LokalX stellt für österreichische Betriebe auf 20, 13 und 10 Prozent um und weist die UID statt der Steuernummer aus. Den Textbaustein zum Arbeitsanteil blendet es dort aus, weil er ins Leere liefe.

Rechnet LokalX mir den Zuschnitt oder die Stückliste aus?

Nein. Kein Aufmaß, keine Stückliste, kein Zuschnittplan, keine Kalkulation über Plattenausbeute. Wer nach Verschnittoptimierung sucht, sucht eine Branchensoftware, und wir sagen das lieber vorher. Was hier passiert, beginnt danach: Du sagst, wie viele Stunden in der Werkstatt und wie viele beim Kunden angefallen sind, und bekommst einen Beleg mit fortlaufender Nummer, richtig gerechneter Umsatzsteuer und den Pflichtangaben.

Muss ich für die Anzahlung eine eigene Rechnung schreiben?

Wenn du eine schreibst, ja, und LokalX zieht dafür eine eigene Nummer. Eine Abschlagsverrechnung, die später auf die Schlussrechnung angerechnet wird, kennt das Programm nicht. Bei einem Möbel nach Maß mit Anzahlung heißt das: Du entscheidest, ob du die Anzahlung berechnest und die Restsumme später, oder ob du am Ende eine Rechnung über das Ganze schreibst. Beides geht, automatisch verrechnet wird nichts. Das ist eine Grenze und keine Funktion.

Der Kunde zahlt bar, weil es schneller geht. Ist das ein Problem?

Für dich nicht, für ihn schon. Die Steuerermäßigung setzt voraus, dass die Zahlung auf das Konto des Leistungserbringers erfolgt ist. Bar bezahlt heißt: kein Abzug, egal wie sauber die Rechnung getrennt ist. Sag das ruhig vorher, es kostet dich nichts und erspart den Anruf im März. Auf der Rechnung selbst kannst du bei der Zahlart „Rechnung“ einen GiroCode mitschicken, dann scannt dein Kunde ihn mit der Banking-App und die Überweisung ist ausgefüllt.

Echter Kunde, echter Beweis

Frag einfach jemanden, der es nutzt.

Keine Bewertungssterne, keine erfundene Nutzerzahl. Ein Betrieb, den du anrufen kannst, und der dir sagt, wie es sich im Alltag anfühlt. Das ist alles, was wir an Beweis haben, und es ist echt.

„Das Ding funktioniert einfach. Keine Ahnung, warum ich mich so lange mit Word rumgeärgert habe.“
CS Hengersberg
Website ansehen und Kontakt aufnehmen →

Keine Chatbots.
Keine Ticket-Nummern.

Wenn das Möbel steht, der Kunde vor dir wartet und die Rechnung klemmt, willst du keine Wissensdatenbank durchsuchen. Schreib uns per WhatsApp, du landest direkt bei jemandem, der das Programm kennt.

Ansprechpartner: Andreas (Inhaber)
Standort: Bergsiedlung 151, 5531 Eben im Pongau, Österreich
Telefon & WhatsApp: +49 177 3948466

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